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04. October 2010

Familienerinnerungen festhalten


Sicher ist es interessant, wann Opa sein Examen abgelegt hat und wo Tante Doris zur Schule ging. Aber erinnerungswürdig sind eher die persönlichen Eigenschaften und Erlebnisse, die Vorlieben und Gewohnheiten:

„Bei meiner Mutter konnte man vorhersagen, wenn sie krank wurde: Dann begann sie nämlich, alle Schubladen aufzuräumen.“ Oder: „Wenn meine Großmutter über Politik sprechen wollte, dann schloss sie vorher das Fenster, damit niemand mithören konnte. Diese Gewohnheit behielt sie auch noch bei, als schon lange keine Gefahr mehr drohte.“ Oder: „Schuhekaufen war für mich immer ein fürchterliches Problem, denn ich hatte so kleine Füße, für die es kaum etwas Vernünftiges gab. Während des Studiums jobbte ich mal in einer Schuh-Großhandlung, wo ich mir mein Gehalt in Schuhen auszahlen ließ. Damit war ich für die nächsten Jahre versorgt.“

 

Erinnerungen wie diese sind es, die man von einer Generation zur nächsten weiter gibt. Damit sie nicht verloren gehen, müssen sie festgehalten werden – am besten schriftlich.

Im Prinzip kann man das alleine machen, aber über kurz oder lang verheddert man sich und verliert den Überblick: Aus dem Sport kennt man den Begriff ‚Personal Trainer’. So etwas tut auch beim Aufzeichnen der Lebens- oder Familienerinnerungen gut: Jemand, der anregt, strukturiert, zusammenfasst, die richtigen Fragen stellt, in Worte fasst und das Ganze schließlich zu einem runden Ende bringt.

 

Nützen Sie mich als ‚Personal Trainerin’ für Ihre Memoiren: contactme(at)susanne-krejsa.eu



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