Meine bisherigen Newsletter

  • 12/2016: Fergus lässt grüssen
    Mein Name sagt alles - MacManus: Ich bin mit einem Briten verheiratet. Über unseren angeregten Kulturaustausch habe ich schon mehrfach berichtet. Nun aber steht Weihnachten vor der Tür. Das Fest der Stille. Zumindest bei uns. England feiert...
  • 11/2016: Mander s'isch Zeit!
    Mein Statement zur Diskussion um den Bundespräsidenten ist kurz und klar: Wir brauchen einen. Bald!Zwar findet die nächste Olympiade erst im Februar 2018 statt, deren österreichische TeilnehmerInnen Kraft aus seinem ermutigenden Händedruck ziehen werden („Dazu möchte ich meine Wertschätzung und Bewunderung in aller Öffentlichkeit zum Ausdruck bringen.“)
  • 10/2016: Mein Novemberkrimi
    Bloß weil er lächelnd auf seine Kamera gedeutet hatteAls sich die Wasseroberfläche wieder geschlossen hatte hörten die beiden Katzen zu fressen auf und verkrochen sich im ungepflegten kleinen Garten. Der Aufprall des gefesselten Körpers auf dem Wasser, der ungleiche Kampf gegen die Fluten, die ihn mitrissen und seine Lungen füllten, hatten die Karriere einer...
  • 9/2016: Verrückte Fantasien
    „Mein Newsletter kommt hin und wieder, wenn mich etwas begeistert oder aufregt.“ Wer oder was begeistert mich? Zum Beispiel ‚Verrückte’, die immer und immer wieder an ihrer völlig übergeschnappten Phantasie arbeiten, bis sie ein perfektes Ergebnis erzielen. Wenn ich so etwas sehe, werde ich vor Begeisterung atemlos.Einer von ihnen ist der japanische Künstler Masayoshi...
  • 8/2016: Da und dort.
    „Und er wird vor Ort sein, nicht wahr?“, höre ich im Vorbeigehen einen Fetzen aus dem Gespräch zweier Damen.Ist es nicht scheußlich, dieses ‚vor Ort‘? Aus dem ‚Zwiebelfisch-Abc‘ auf...
  • 5/2016: Ich weiß keine Antwort.
    In unserem Haushalt leben wir Arbeitsteilung: Ich kürze seine Hosenbeine, stabilisiere seine ausgefransten Lieblingsjeans für ein weiteres Vierteljahr und saniere ausgerissene Hemdenknöpfe (Männer! Warum könnt Ihr Eure Hemden nicht ordentlich aufknöpfen?).Währenddessen liest mein Liebster mir vor. Wieder einmal P.G. Wodehouse, diesmal ‚Pigs on Wings‘. Wieder einmal sind wir...
  • 4/2016: Stadtleben
    Als ich zur Welt kam, schämte sich mein fünfjähriger Bruder für mich: „Sie ist eine Wienerin!“ Eine Wienerin zu sein war offenbar eine Schande in einer Familie, die aus der grünen Steiermark nach Wien gezogen war. Beileibe nicht freiwillig, sondern wegen Vaters Job.Vaters Waffe gegen die ungeliebte Stadt war der Spott. Da wir nahe vom Rathaus wohnten, konnte er ausführlich über...
  • 1/2016: Zusammengefaltet
    Ich hatte definitiv nicht erwartet, dass ich mich mit einer Gabel solidarisieren würde.   Also eigentlich nur mit dieser einen.   Nein, nicht wegen der traurigen Qualität des Imbisses. Die Zeiten sind schon lange vorbei, in denen das Essen im Flugzeug zum Vergnügen der Reise gehörte.   Sondern wegen ihrer zwangsweisen Zusammenfaltung, Quetschung, unbequemen Haltung.Ich hatte...
  • 12/2015: So ein Schaf
    Mai 1956, Wissenschaftskongress in Neapel. Internationale Teilnehmerschaft, Empfang beim Bürgermeister, Festkonzert, mediale Aufmerksamkeit.Weil das Thema bevölkerungspolitisch wichtig ist, gibt es sogar einen Sonderzug nach Rom, drei Stunden hin, drei Stunden zurück, der Papst empfängt zur Audienz.
  • 11/2015: Was braucht ein Genie?
    Ungefähr zweihundert Euro.   Soviel verdiene ich jährlich an Tantiemen und Verkaufserlösen für meine bisherigen Bücher.   Da es also nicht das Geld ist und sich auch mein Ruhm in überschaubaren Grenzen hält - was ist es dann, was mich und so viele andere zum Bücherschreiben treibt?Denn es sind sehr lange Stunden am Schreibtisch. Ein schweigsames Tagewerk.
  • 10/2015: Hugo Bossens neuste Hose
    heute kann ich nur wenig schreiben, denn ich bin sehr in Eile. Ich muss nämlich stopfen.Löcher. Genauer gesagt: Mottenlöcher.
  • 9/2015: Mutters Kuchen
    Ich kann weder singen, noch tanzen, noch malen. Ich bin nicht sportlich und in Mathematik bin ich auch schlecht. Ich hab nur ein einziges Talent.Seit Jahr und Tag schreibe ich also. Jetzt gerade an einer Biographie über den österreichischen Gynäkologen und Wissenschafter Hermann Knaus (1892-1970). Manche erinnern sich...
  • 8/2015: Spring!
    Soeben sind wir zurück vom Familienbesuch in England. Auspacken und Wäschewaschen geht schnell, aber da ist auch ein Stapel britischer Zeitungen, die ‚aufgelesen‘ werden wollen, bevor sie im österreichischen Altpapier landen. Fussball (Chelsea!) und Innenpolitik sind Tobys Lesefutter, der „kleine“ Rest landet bei mir.Ich lese fast alles: Interviews, Nachrufe, Polizeiberichte,...
  • 7/2015: Als ob.
    Um 8 Uhr hatte es draussen 17 Grad.   Es fühle sich allerdings nur wie 16 Grad an, sagte die Wetterangabe auf meinem Handy.   Ich hab sofort die Nase aus dem Fenster gesteckt, um das zu überprüfen, konnte allerdings keinen Unterschied feststellen.Weil aber hinter der ‚Real Feel‘-Angabe auf meinem Handy so ein kleines Zeichen® klebt, hab ich mich auf die Suche nach einer...
  • 6/2015: Kabelsalat mit Banane
    Sie können es nicht bemerken, aber diesen Newsletter schreibe ich auf meinem neuen Laptop. Neu sind auch sein Stromkabel, die Buchse für die Verbindung zum großen Bildschirm sowie die zum Kopfhörer. Mit anderen Worten: Meine Sammlung überholter Kabel ist weiter angewachsen. Also ab in die Kiste zu den anderen, die auf eine neue Verwendung warten.Der Deckel dieser Kiste ist...
  • 5/2015: Wien ist ein Fluss
    Ich habe den Wienfluss unterschätzt: Ich hielt ihn für ein armseliges Rinnsal. Taugt gerade noch als Namensgeber für die Stadt.Doch dann kam Josef Holzapfel* und räumte mit meinem Unwissen auf. Erstens: Der Name leitet sich nicht von der Römersiedlung ‚Vindobona’ ab, wie ich es in der Schule...
  • 4/2015: Suppentherapie
    Heute fühle ich mich nicht gut.Bei kleineren Malaisen brüht unsereins erst einmal einen Kräutertee auf. ExpertInnen greifen gezielt zu Brennessel oder Huflattich, Kamille oder Eibisch. Wer botanisch weniger bewandert ist, probierts im Bedarfsfall mit ‚Kopf-wohl’, ‚Schlaf-gut-Tee’ oder ’Magenfroh’.
  • 3/2015: Also wie jetzt?
    Londons relative Luftfeuchtigkeit liegt im März meist zwischen 70 und 88 Prozent; keine Angst, beruhigen uns die Meteorologen, selten steigt der Wert über 94 Prozent. In Wien beträgt sie beispielsweise...
  • 2/2015: Müssen Nacktschnecken umbenannt werden?
    „Diese Tiere freuen sich in Wien über Schnee“, lese ich in einem Bericht über den Tiergarten Schönbrunn. Wird schon stimmen.   Aber weiter: „Nach dem Spazieren im Schnee ... schätzen (die Geparde) ... ihr warmes Plätzchen mit Fußbodenheizung.“ Darf ich fragen, wie Geparde „spazieren“? Und wie „schätzen“ sie die Annehmlichkeiten ihres Käfigs?„Schönbrunn-Giraffen freuen sich auf...
  • 1/2015: Wie war der Urlaub?
    Ich glaube an das Gute und Schöne. Absolut. Immer. Speziell was das Wetter betrifft: Auch wenn es noch so stürmt und der Regen unbarmherzig auf uns prasselt -  ich bin überzeugt, dass ich schon ein Zipfelchen blauen Himmels entdeckt habe.Aber hinsichtlich des Wiener Wetters zwischen Weihnachten und dem Dreikönigsfest habe nicht einmal ich Illusionen: Es wird trüb. Entsprechend...
  • 12/2014: Reich mir mal ein Blatt Papier
    "First World Problems" kommentiert der Sohn meiner Freundin unser Gezeter über zu spät gekommene Züge, gnadenlose Verkäuferinnen und stumpfsinnige Computerantworten auf empörte Beschwerden. So unrecht hat er ja nicht mit seinem Spott.
  • 11/2014: Nichts wie weg
    Der neue - einfache - Abmelde-Link findet sich ganz unten auf meinem Newsletter. Ich verspreche, Sie mit Bedauern aber ohne Lamento gehen zu lassen.Andere sind da nicht so großzügig.
  • 10/2014: Unlängst irgendwo
    Unlängst ging ich zu einer Buchpräsentation mit Lesung und Gespräch. Weil es im Radio angekündigt war, erwarte ich einen Besucheransturm, bin frühzeitig dort. Vor mir sitzen zwei Damen, Typ aktive Seniorinnen. Tauschen sich aus über kulturelle Aktivitäten, (Bildungs)reisen und den Eigensinn ihres neuen Druckers, sympathisch.Dann treten Begrüßer, Moderator und die Autorin auf. Die...
  • 9/2014: Nur ned hudeln
    Im Schnitt kommen 97,3 % der ÖBB-Reisezüge in Niederösterreich pünktlich an. Voriges Wochenende saßen wir leider in einem der restlichen 2,7 %. Auf den 60 km von Wien nach St. Pölten hatte er eine Verspätung von 10 Minuten. Weil wir gerade von Prozentsätzen sprechen: Die Verspätung betrug 33 % der geplanten Reisedauer.„Keine Angst,“ beruhigt uns die freundliche Stimme aus dem...
  • 8/2014: Welche Ehre
    Eigentlich war es meine feste Absicht, Bürgermeisterin von Lübeck zu werden. Was gibt es Schöneres? Ich würde jeden Morgen, so gegen zehn, im herrlichen Cafe Maret am Marktplatz frühstücken, während draussen, vor der großen Fensterscheibe, mein Volk für mich singt und tanzt.Als sich mein Lebensmittelpunkt zurück nach Wien verlagerte, ist dieser Plan verdämmert. Die nächsten Jahre...
  • 7/2014: Reisefreuden
    Fröstel. Schwapp. Platsch. Hilfe! Die technologische Entwicklung von Dusch-Armaturen ist offenbar rasanter vorangeschritten als die Beherrschung der dafür nötigen Kulturtechniken.Mit anderen Worten: Zuerst strömt überhaupt kein Wasser aus der Hoteldusche. Nachdem man – nun schon etwas frierend - vergeblich an allen Knöpfen und Hebeln gedreht, gezogen und gedrückt hat, strömt es...
  • 6/2014: Danke nein!
    „Wenn Sie mir Ihr Geburtsdatum verraten, bekommen Sie jährlich einen Gutschein, zusätzlich zu den sonstigen Benefits“, flötet die nette Strumpfverkäuferin und überredet mich solcherart, mehr von persönlichen Daten preiszugeben als ich eigentlich wollte. Aber wozu beantrage ich sonst eine Kundenkarte, wenn ich nicht von den Goodies Gebrauch machen will. Also lasse ich mir mein...
  • 5/2014: automatus (lat.): aus eigenem Antrieb handelnd
    Hamburg Flughafen. Duuuurst!! Der Getränkeautomat will € 2,80 für eine Flasche Wasser. Ich werfe ein: zwei 1-€-Münzen, eine 50-Cent-Münze, eine zu 20 und eine zu 10 Cent. „Ihr Guthaben beträgt 1,80 €“ lese ich auf dem Display.Hä? Ich habe 2,80 € eingeworfen und will jetzt mein Wasser. Um 1,80 gibt’s aber nichts. Dann will ich wenigstens mein Geld zurück. Ich drücke auf...
  • 4/2014: Zu Besuch bei Nachbars
    Heute lobe ich: Die Bezirksverwaltung der Wieden. Die Wieden ist der 4. Wiener Gemeindebezirk. 1,8 km2 Fläche, 17.000 Einwohner, Postleitzahl 1040. Acht Konsulate, 21 Botschaften, von 'A' wie Albanien bis 'V' wie Vatikan.Eines Tages liegt ein kopierter Zettel in unserem Postfach: Weil man einander besser kennen lernen will, hat die Bezirksverwaltung mit den Botschaften...
  • 3/2014: Molche in meinem Schlafzimmer
    Sonntag früh. Zeit zum Ausschlafen. Geht leider nicht. Denn der Mann neben mir ist schon wach und kichert. Und raschelt. Und blättert um. Und gluckst weiter vor sich hin.Der reiche Gentleman Bertie Wooster, sein Kammerdiener Jeeves, Berties dicklicher Freund Tuppy Glossop, der fischgesichtige Gussie Fink-Nottle und andere komische Romanfiguren von P. G. Wodehouse (1881-1975) sind...
  • 2/2014: Ja wenn es Kroatien wäre
    wahrscheinlich interessiert uns nicht, was die nordkoreanischen Machthaber ihren Bürgern antun. Auch der aktuelle Bericht der Uno wird wenig daran ändern. Es ist zu weit weg.Ist es nicht. Wenn man zur rechten Zeit am rechten Ort ist. So wie ich im Mai 2002: Entspannt im Flieger sitzend, Business-Class nach Tokyo, gegen die Langeweile allerfeinste Häppchen kauend, ein schläfriges...
  • 1/2014: Eins auf die Bohne
    Danke Dir, barmherziges Schicksal! Wenn ich schon nie so eine kuschelige rosa Schlupfhaube aus flauschigem Angora bekommen habe wie meine drei allerbesten Freundinnen, so gibt es wenigstens kein Foto von mir mit den kratzigen Monströsitäten in grenzwertigen Farben, die man mir als Kind aufgezwungen hat: „Bitte setz Dir was auf, sonst verkühlst Du Dich!“ Wenigstens dafür bin ich...
  • 12/2013: Brüderchen und Schwesterchen aus dem Teiche
    Dezember. Wir Armen müssen ausharren; hier, wo es „so kalt ist, dass die Wolken in Stücke frieren und in kleinen weißen Lappen herunterfallen“; der Märchendichter Hans Christian Andersen liebte offenbar Schnee.Unsere Störche sind derweil in warmen Ländern, „wo es dreieckige Steinhäuser gibt, die in eine Spitze auslaufen und bis über die Wolken ragen, sie werden Pyramiden genannt...
  • 11/2013: Heute nicht ich
    Ich muß ja nicht immer für meine eigenen Bücher Werbung machen, sondern wir haben auch berühmtere Autoren in der Familie: Beispielsweise meinen Schwager James MacManus.Gelangweilt saß er als Sechzehnjähriger mit seinen Klassenkameraden im Literaturunterricht, als sein Lehrer Geoffrey Shepherd von einem toten Dichter zu erzählen begann: Einem Franzosen namens Charles Beaudelaire.
  • 10/2013: Blanker Unsinn
    Ob er als Mann denn Sticken lernen könnte, fragt ein gewisser Enrico (19) die Internetgemeinde. Er sei „übrigens nicht schwul oder so“, sondern fände Sticken halt spannend. Die Community reagiert wenig euphorisch: „Es geht an sich schon. Aber ich gebe zu, daß ich das auch komisch fände und da zweimal hingucken würde, wenn ich irgendwo einen Mann stricken sehe.“ Ein anderer rät:...
  • 9/2013: Die langbeinigen Damen von Madagaskar
    Pro Tag produzieren sie 25 Meter pures Gold. Dabei so dünn, dass man zwei Dutzend dieser Fäden zusammendrehen muss, um wenigstens auf die Dicke eines menschlichen Haares zu kommen. Bis man damit weben kann, muss der Faden mehrfach verdoppelt werden. Aber dann! Ein wahrhaft königliches Gewebe, leicht und schillernd, unendlich kostbar, dabei dehnbarer als Nylon und viermal...
  • 8/2013: Kleine Monster, arme Würmer
    heute begebe ich mich auf gefährliches Terrain: Mein Thema sind Kinder. Das sollte man lieber bleiben lassen, wenn man keine eigenen hat. Zu groß ist die Gefahr, von empörten Eltern in Hinkunft nicht mehr gegrüßt zu werden. Aber weil ich eine unterhaltsame Kollektion von Warnschildern zusammengetragen habe, wage ich es doch .... 7/2013: Susanne K. verhält sich strafbar
    ich habe es verabsäumt, die Prüfplakette (vulgo 'Pickerl') mit meinem Kennzeichen aufs Auto zu kleben. Existierte ein anderes Pickerl? Ja, das des Vorbesitzers. War die Begutachtung abgelaufen? Nein, sie lief noch ein Jahr. Bestand ein verkehrs- oder sicherheitstechnisches Risiko? Auch nicht.Trotzdem: Ich erhielt eine 'Strafverfügung' über 70 Euro. 70 Euro für eine lächerliche...
  • 6/2013: Schneeberg revisited
    Kindheitserinnerungen können trügen: Quälend lange Fahrten, bis man mit den Eltern endlich dort war. Oder die Bahn hat seit damals ihr Beschleunigungsversprechen eingelöst. Jetzt, heute, gestern, dauert die Reise von Wien zum Schneeberg nur eineinhalb Stunden; kaum kommt man zum Lesen; schon muss man aus- und in den Lokalzug umsteigen, der an so poetischen Orten wie ‚Anemonensee’...
  • 5/2013: Mit Kaugummi am Schuh nach Saltburn-by-the-Sea
    Mit einem Mini-Flammenwerfer erwärmt Ben Wilson vertrocknete Kaugummihügelchen und weicht sie auf.
  • 4/2013: Ich will sofort eine Obstfliege!
    Ein mir nahe stehender Herr wurde bei seiner Rückkehr von einer Wochenendreise gewahr, dass er seinen Mülleimer nicht geleert hatte: Die Population der Obstfliegen hatte sich während seiner Abwesenheit sprunghaft vermehrt. Nach einer Schrecksekunde nahm er den Staubsauger zur Hand und saugte das ganze Fliegenvolk ein. Problem gelöst. Männer sind eben erfinderisch.Okay, sowas muss...
  • 3/2013: Gefahr auf der Hirnbrecherstiege
    als ich an die Uni kam wollte ich gerne Medizin studieren. Doch der riesige Studentenandrang schreckte mich ab und ließ mich stattdessen Biologie wählen, damals in wahrsten Sinn ein ‚Orchideenfach’. Im Vergleich zu heute waren die Hörerzahlen an der medizinischen Fakultät eher ein Bächlein denn eine Sturmflut. Aber sei’s drum, die Medizin war um eine Studentin ärmer; dennoch blieb...
  • 2/2013: frau trägt Hund
    "Nein!" sagte die Garderobenfrau im Wiener Musikverein, als die Dame vor mir ihre Tasche aufs Pult legte, um aus dem Mantel zu schlüpfen. „Wir nehmen keine Hunde in Verwahrung.“Ich schaute genauer hin. Der vermeintliche Hund war eine Tasche; die sah allerdings echt echt aus. frau trägt nämlich dieser Tage Hund.
  • 1/2013: Attention, Mr. Obama!
    Was fällt Ihnen ein zum Stichwort ‚Kanarienvogel’? Nein, das ist jetzt kein Psychotest. Nein, Ihr eigener zählt nicht mit. Sonst noch etwas? Ja, genau! Bergwerk!
  • 8/2012: Ich hab da mal eine Frage
    Es könnte sein, dass ich eine ganz gefährliche Passfälscherin bin! Dazu habe ich zwar weder Absicht noch Begabung, aber ich habe mich verdächtig gemacht.Sollten Sie also ein paar betont unauffällige Herren um mein Haus streichen sehen, wissen Sie jetzt Bescheid.  
  • 7/2012: Hamster fängt man mit Nutella
    Tristan und Isolde hießen meine beiden Hamster, zwar als „garantiert zwei Weibchen“ gekauft, aber auf wundersame Art zu einem fruchtbaren Pärchen mutiert. Isoldes Schicksal verliert sich im Nebel meiner Kindheitserinnerungen, der übrig gebliebene Tristan entwich seinem Käfig, biss...
  • 6/2012: Wedding in Vienna: Ich empfehle die Wilde Ehe.
    Ich und mein Zukünftiger sind mittelalte EU-Bürger aus verschiedensprachigen Ländern und jeweils 1x geschieden. Was wir wollen, ist eine kleine Zeremonie an einem Wiener Standesamt, samstags. Der Aufwand an Zeit, Geld und Dokumenten ist also überschau- und bewältigbar. Sollte man...
  • 4/2012: Er wird doch nicht die Kücken fressen?
    Die Eingeweihten (wie ich) wählen ‚rein zufällig’ einen kleinen Umweg, um unbedingt durch die Heumühlgasse zu gehen, die Kinder zählen ungeduldig die Tage und die ganz Frechen schreien aufgeregt durch die geöffnete Ladentür „Wann machst Du denn Deine Auslage neu?“Alle drei Monate...
  • 2/2012: Wie oft muss ein Kamel zum Klo?
    Was hat das Kamel hier zu suchen? „Damals kannte niemand ein Kamel. Offenbar dachten die Menschen, dass so ein Tier in der Wüste viel trinken muss und deshalb viel uriniert.“ lautet Stifters Erklärung.Was Kinder wissen, aber Eltern nicht glauben wollen: Das Lesen von Comics macht...
  • 1/2012: Ohne 'Öffentlichkeit' kein Held?
    Von der  deutschen Bildzeitung wird zum ‚Helden’ erklärt, wer in der 27. Minute ein Fußballtor schießt oder wer beim Triathlon Olympia-Dritter geworden ist.   Was macht sie aber zu ‚Helden’?   Zwei Voraussetzungen müssen erfüllt sein: Zum einen hervorragende Leistungen in aussichtsloser Situation, zum anderen die Zeugenschaft durch ein ‚Publikum’. Durch die ständige Präsenz...
  • 12/2011: Kostbare Geschenke
    „Mit großer Freude begrüßen die Freiwilligen Feuerwehren von Nieder-Österreich das bedeutungsvolle Ereignis der Vermählung Eurer kaiserlichen und königlichen Hoheiten und bringen ihre aufrichtigsten Glückwünsche dar. Habsburgs Thron möge blühen und gedeihen in alter Herrlichkeit.“ 1881 heiratete Kronprinz Rudolf...
  • 11/2011: Spaß mit Google-Doodles
    meine vielen Stunden der Computerrecherche bescheren mir nicht nur ein steifes Genick und einen 'Mausarm' sondern auch Spaß, den ich gerne teile: Am vergangenen Mittwoch war das Google-Logo dem polnischen Schriftsteller Stanislaw Lem gewidmet, am 20. Juli dem österreichischen...
  • 7/2011: Bahnfahren macht hungrig
    Seit Flugreisende zwischen Madrid, London und Budapest nur noch zwischen zwei Sorten gefriergetrockneter Silikonpellets wählen können, hat das Bahnfahren wieder seinen Reiz: Man darf essen! Die einen lassen sich die Menukarte aus dem Speisewagen bringen, die anderen holen ihr hartgekochtes Bio-Ei aus der atmungsaktiven Blechdose. Das zeitlich wie inhaltlich individuelle Essen im...
  • 6/2011: Wikipedia: Heiße Kämpfe
    „Who-is-who“ ist out, denn Wikipedia ist in: Wer im 'freien Online-Lexikon' gefunden werden kann, ist offenbar wichtig. Mit ein paar Tricks kommt man hinein, aber die Wikipedianer schlafen auch nicht: Nach heißen Diskussionen („Dieser Artikel ist eine Lobeshymne auf eine vorbestrafte Betrügerin“) kann ein Eintrag von einem Administrator gelöscht werden.
  • 5/2011: Ahnenforschers Erzfeind
    „hinter den Urgroßeltern fängt der Abgrund an“, erkennt Durs Grünbein in seinem köstlichen Gedicht 'Gedenke lieber nicht der Ahnen'. Denn: „Schockiert von Herkunft ist, wer zu viel fragt." Doch immer mehr Menschen haben keine Angst vor dem Abgrund, sondern...
  • 4/2011: Hochzeitsfieber
      soeben von unserer England-Reise zurückgekehrt (10 Tage ohne Regen!) kann ich gar nicht anders, als über das bevorstehende große Ereignis zu berichten. Der englische Humor ist auch hier zu spüren: Man darf sogar über die königliche Hochzeit Späße machen. Zum Beispiel mit einem Familienfotos von Look-alikes.
  • 2/2011: Die Mariahilferstrasse ist voller Rätsel - leider!
    was ist, wenn frau ganz triviale Besorgungen zu machen hat, die virtuell nicht lösbar sind? Sie strebt zur Wiener Mariahilferstrasse. Per U-Bahn, versteht sich, denn Parkplatz bekommt man eh keinen und es liegt ja alles nahe beisammen. 1/2011: Geh runter von meinem Compuhjjhjhjhjhx
    wer die beiden Worte ‚cat’ und ‚computer’ bei Youtube eingibt, bekommt 5.080 Ergebnisse. Auch Wikipedia widmet der Computerkatze (Felis computeristis forma catus) einen langen Artikel: „Computerkatzen ... sind leicht mit Hauskatzen zu verwechseln, aber von kleinerem Wuchs, was ihnen bessere Bewegungsmöglichkeit in Computergehäusen ermöglicht. Die Klauen...
  • Auflösung: Denksport für PatriotInnen
    Die Wappentücher in den beiden Wappensälen des Wiener Rathauses stammen vom Wiener Maler Hans Robert Pippal (1915-1998), Mitglied der Wiener Secession. Sein Gobelin 'Staatsvertrag' war im Jahr 1959  österreichisches Staatsgeschenk für Präsident Dwight D. Eisenhower.   Hier kommen die Auflösungen:    
  • 12/2010: Denksport für PatriotInnen
    bekanntlich schaut man sich die eigene Stadt nur an, wenn man Gäste aus dem Ausland hat. Aber dann kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr heraus und ist genau so begeistert wie unsere Touristen. Beispielsweise im Wiener Rathaus.
  • 11/2010: No toilet - no bride!
      die Warteschlange vor dem Damenklo kennt jede/r und mancheR findet sie sogar zum Lachen.   In Wahrheit ist der fehlende oder eingeschränkte Zugang zur Toilette ein subtiles Mittel, um Frauen auszugrenzen: Der US-Bundesstaat West Virginia nahm bis 1956 keine Frau in eine Jury auf - angeblich wegen fehlender Frauen-WCs in den Gerichtsgebäuden. Derselbe Ablehnungsgrund wird...
  • 10/2010: Kennst di aus ???
    heute gibts den 'zurückliegenden Ausgang' und andere unfreiwillige Schmankerl öffentlicher Kommunikation.   Aber auch leichte, spielerische Ideen, die zeigen wie man sich verständlich machen kann, wenn man sein Handwerk beherrscht ;-)Und hier ein Beispiel aus Wiens 'amtlichem'...
  • 9/2010: Richtig schön
    um die richtig guten Leute herauszufiltern, fragte die Computerfirma Microsoft ihre Bewerber "Warum sind Schachtdeckel eigentlich rund?". Die Antworten sagen viel über den Kandidaten aus - von angepaßter Systemgläubigkeit bis zu wild sprühender Fantasie (
  • 8/2010: Fliegen macht dick!
      Vielflieger kennen das: ‚Zeitnah’ zum Flughafen, die Bordkarte schon ausgedruckt, kein großes Gepäck, beim Security Check weder Flasche noch Messer, zum Gate gehetzt, Handy...
  • 7/2010: Väter haben's schwer